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Stand: September 2026 · Lesezeit: 5 Minuten
Die gängigste Abkürzung für Matrikelnummer ist „Matr.-Nr.“. Ebenfalls verbreitet sind „Matrikel-Nr.“ und „MatrNr.“. Eine amtlich festgelegte Kurzform gibt es nicht. Die Matrikelnummer ist die persönliche Kennnummer, die Studierende bei der Einschreibung an ihrer Hochschule bekommen. Sie steht auf dem Studierendenausweis, auf der Immatrikulationsbescheinigung und gehört auf jede Hausarbeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Übliche Abkürzung: Matr.-Nr.
- Eine offizielle Norm für die Kurzform fehlt.
- Die Nummer identifiziert Studierende an ihrer Hochschule.
- Englisch: matriculation number oder student ID number.
Die Abkürzungen im Überblick
Hochschulen, Prüfungsämter und Lehrstühle schreiben die Matrikelnummer unterschiedlich ab. Die Tabelle zeigt die häufigsten Varianten.
| Abkürzung | Einschätzung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Matr.-Nr. | am weitesten verbreitet | Formulare, Deckblätter, Klausuren |
| Matrikel-Nr. | eindeutig und gut lesbar | Anträge, Bescheinigungen |
| Matr. Nr. | häufig, aber ohne Bindestrich | handschriftliche Angaben |
| MatrNr. | kompakt | Tabellen, Onlineportale |
| Mat.-Nr. | seltener | einzelne Hochschulen |
Kurzantwort: Die Matrikelnummer wird meist mit „Matr.-Nr.“ abgekürzt. Wer sichergehen will, übernimmt die Schreibweise aus den Vorlagen der eigenen Hochschule.
Richtig schreiben: Punkt und Bindestrich
Bei zusammengesetzten Abkürzungen gelten einfache Regeln. „Matr.“ steht für „Matrikel“ und bekommt einen Punkt. „Nr.“ steht für „Nummer“ und bekommt ebenfalls einen Punkt. Der Bindestrich verbindet beide Teile, so wie im ausgeschriebenen Wort „Matrikel-Nummer“. Ergebnis: „Matr.-Nr.“.
Am Satzanfang sollte die Abkürzung nicht stehen. Dort ist das ausgeschriebene Wort besser lesbar. Auch in Fließtexten wirkt „Matrikelnummer“ eleganter. Abkürzungen eignen sich vor allem für Formulare und Tabellen. Nach ähnlichen Regeln funktionieren andere Kurzformen, wie der Beitrag zur Abkürzung von meines Erachtens zeigt.
Was ist die Matrikelnummer?
Das Wort „Matrikel“ stammt laut Duden vom spätlateinischen „matricula“, einem öffentlichen Verzeichnis. Eine Matrikel ist also ein amtliches Personenverzeichnis, vor allem an Hochschulen. Wer sich einschreibt, wird in diese Liste aufgenommen. Daher kommt auch das Wort Immatrikulation. Die Exmatrikulation ist das Gegenstück, also die Streichung aus der Matrikel.
Wikipedia beschreibt die Matrikelnummer als Kennung, die eine Person in einem Register eindeutig bestimmt. Sie hilft, wenn der Name allein nicht reicht. An großen Hochschulen gibt es schnell mehrere Studierende mit gleichem Namen. Die Nummer schafft Klarheit bei Prüfungen, Noten und Bescheinigungen.
Deutschland, Österreich und die Schweiz
Laut Wikipedia gilt die Matrikelnummer in Deutschland nur an der jeweiligen Hochschule. Wer die Uni wechselt, bekommt eine neue Nummer. In Österreich und der Schweiz ist sie dagegen landesweit eindeutig. Dort fließen etwa die Einrichtung und das Jahr der Einschreibung in die Nummer ein. In Österreich bezeichnet „Matrikel“ laut Duden zudem ein Personenstandsregister.
Wo die Matrikelnummer steht
Studierende finden ihre Nummer an mehreren Stellen:
- auf dem Studierendenausweis
- auf der Immatrikulationsbescheinigung
- im Onlineportal der Hochschule
- im Zulassungs- oder Einschreibebescheid
- in E-Mails des Prüfungsamts
Die Matrikelnummer auf dem Deckblatt
Auf Hausarbeiten, Protokollen und Abschlussarbeiten gehört die Matrikelnummer aufs Deckblatt. Meist steht sie unter dem Namen. Eine typische Reihenfolge sieht so aus:
- Schritt 1: Hochschule, Fakultät und Institut
- Schritt 2: Titel der Arbeit und Art der Arbeit
- Schritt 3: Name der Lehrveranstaltung und der Prüfenden
- Schritt 4: Vor- und Nachname, darunter „Matr.-Nr.: 1234567“
- Schritt 5: Studiengang, Fachsemester, E-Mail und Abgabedatum
Wer in Word schreibt, spart mit automatisch nummerierten Überschriften viel Zeit. Wer mit LaTeX arbeitet, findet Hilfe beim Thema Bild einfügen in LaTeX.
Kurzantwort: Auf dem Deckblatt steht die Matrikelnummer direkt unter dem Namen, zum Beispiel als „Matr.-Nr.: 1234567“.
Die Matrikelnummer auf Englisch
Im englischsprachigen Raum heißen solche Nummern meist „student ID number“ oder kurz „student ID“. „Matriculation number“ ist ebenfalls verständlich und gilt als wörtliche Übersetzung. In englischen Lebensläufen oder Bewerbungen für ein Auslandssemester reicht meist „Student ID“. Bei offiziellen Übersetzungen von Zeugnissen empfiehlt sich „matriculation number“.
Matrikelnummer vergessen: So geht es schneller
Wer die Nummer gerade nicht parat hat, muss nicht lange suchen:
- Schritt 1: Den Studierendenausweis in die Hand nehmen.
- Schritt 2: Im Onlineportal der Hochschule unter den persönlichen Daten nachsehen.
- Schritt 3: Im E-Mail-Postfach nach „Immatrikulation“ oder „Einschreibung“ suchen.
- Schritt 4: Erst dann beim Studierendensekretariat nachfragen, mit Ausweis zur Hand.
Verwechslungsgefahr mit anderen Nummern
Im Studium begegnen Studierenden mehrere Kennungen. Die Bewerbernummer gilt nur im Zulassungsverfahren, also vor der Einschreibung. Die Benutzerkennung dient dem Login in Portal, WLAN und E-Mail. Sie enthält oft Buchstaben und ist meist nicht mit der Matrikelnummer identisch. Die Bibliotheksnummer steht auf dem Leseausweis und kann eine eigene Zahlenfolge haben. Für Prüfungsanmeldungen, Noten und Bescheinigungen zählt am Ende die Matrikelnummer.
Datenschutz und Sicherheit
Die Matrikelnummer ist kein Geheimnis wie ein Passwort. Sie gehört trotzdem zu den persönlichen Daten. Manche Lehrstühle veröffentlichen Klausurergebnisse nur unter der Nummer, ohne Namen. Wer die Nummer einer Person kennt, kann so deren Note sehen. Deshalb sollte sie nicht offen in sozialen Netzwerken landen. Wer eine Hausarbeit später online teilt, schwärzt die Nummer auf dem Deckblatt am besten vorher.
Fazit
Die Matrikelnummer wird am häufigsten mit „Matr.-Nr.“ abgekürzt. Varianten wie „Matrikel-Nr.“ oder „MatrNr.“ sind ebenso üblich, eine feste Norm gibt es nicht. Die Nummer identifiziert Studierende an ihrer Hochschule und gehört auf jede schriftliche Arbeit. Im Zweifel hilft ein Blick in die Vorlagen der eigenen Uni.
FAQ – Häufige Fragen
Wie kürzt man Matrikelnummer ab?
Am häufigsten mit „Matr.-Nr.“.
Gibt es eine offizielle Abkürzung für Matrikelnummer?
Nein. Mehrere Varianten sind gebräuchlich.
Schreibt man Matr.-Nr. mit Bindestrich?
Ja. Der Bindestrich verbindet die beiden abgekürzten Wortteile.
Was heißt Matrikelnummer auf Englisch?
Student ID number oder matriculation number.
Woher kommt das Wort Matrikel?
Vom spätlateinischen „matricula“, einem öffentlichen Verzeichnis.
Wo steht die eigene Matrikelnummer?
Auf dem Studierendenausweis, der Immatrikulationsbescheinigung und im Hochschulportal.
Behält man die Matrikelnummer bei einem Hochschulwechsel?
In Deutschland nicht. Jede Hochschule vergibt eine eigene Nummer.
Wohin gehört die Matrikelnummer auf dem Deckblatt?
Direkt unter den Namen des Verfassers oder der Verfasserin.
Ist die Matrikelnummer vertraulich?
Sie ist ein persönliches Datum und sollte nicht öffentlich geteilt werden.
Was bedeutet Immatrikulation?
Die Einschreibung und damit die Aufnahme in die Matrikel der Hochschule.
Quellen

David bastelt an Handys, Rechnern und WLAN und schreibt auf, was beim Einrichten wirklich hakt.
